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Aktuelles

10.08.2026 | Interview im Schwulissimo.de

Unsere SPD Queerpolitische Sprecherin in der hamburgischen Bürgerschaft im Interview

08.08.2026 | | 25 Jahre Lebenspartnerschaftsgesetz

Der LSVD+ Hamburg lud zu einem Empfang zur Lebenspartnerschaft zu Hein&Fiete ein

Hamburg - Der LSVD+ lud zum 25 jährigen Jubiläum des Lebenspartnerschatsgesetzes ein. Dieses wurde am 1. August 2001 unter großem medialem Interesse eingeführt. Es beendete die Diskriminierung von Schwulen und Lesben. Rechtlich ist es aber immer noch keine gleichgestellte Ehe. Wolfgang Preussner und Barbara Mansfeld begrüssten zahlreiche Gäste. Aus dem LSVD+ Bundesvorstand Florian Wiezorek, Farid Müller (Grüne) entschuldigt, Lutz Johannsen (erster offen schwule Abgeordneter in einem Landesparlament), Frau Dr. Eva Gümbel (Behörde für Gleichstellung) und 2 Paaren, die sich am 01. August 2001 das Jawort gegeben hatten. Lutz zeichnete eine Linie von damals als Hamburg Vorreiter mit der Hamburger Ehe war, die dann über das Lebenspartnerschaftsgesetz in 2017 in die Ehe für alle mündete. Ein schwieriger Kampf gegen viele Wiederstände. Noch ist die Ehe nicht 100 % gleichgestellt. Und er warnte der Kampf geht weiter um die Fortschritte zu verteidigen und weiter auszubauen. Dabei besorgt ihn die jüngsten ablehnenden Worte des neuen Fraktionsvorsitzenden der Union Torsten Frey, das Grundgesetz nicht zu überfrachten. Damit ist eine Grundgesetzänderunginitative des Bundesrates,  den Artikel 3 um die sexuelle Orientierung zu Ergänzung in weite Ferne gerückt. Wolfgang und Barbara sei an dieser Stelle für die Durchführung und Organisation dieser Veranstaltung gedankt.

30.07.2026 | | Gesprächsveranstaltung im Pride House

Allianzen schmieden und Brücken bauen

Hamburg – Im Rahmen der Pride Week hatte die SPDqueer Hamburg ins Pride House zu einer Gesprächsveranstaltung geladen. Die beiden Co Vorsitzenden Timo Hackemann und Carola Ebhardt begrüßten die Besucher und das Podium. Die Veranstaltung war mit 60 Teilnehmenden gut besucht.

In der Einführung ging die SPD Queerpolitische Sprecherin der Bürgerschaft Indira Chuda auf die Wichtigkeit von Dialogen über politische Strömungen hinweg ein. Beklagt wird allgemein das man nicht miteinander spricht, sondern häufig übereinander. Diskussion und Dialog sind wichtige Bestandteile einer lebendigen Kultur.

Als Gesprächsbegleitung der beiden Diskutantinnen von CDU (LSU) und Linken (LAG QueerLinke) war Clara Markurt (SPD) auf dem Podium. Sie führte den Grundgedanken weiter. Im Verlauf des Gesprächs gab es viele Übereinstimmungen über die so unterschiedlichen politischen Strömungen hinweg. Alle mit dem Ziel, im gemeinsamen Dialog für queere Rechte einzustehen, dieses hat auch zu positiven Sensibilisierung des Themas innerhalb der Parteien geführt.

Es wurde auch die zunehmende Polarisierung angesprochen. Meinungen verbreiten sich schnell im Netz und sorgen dann durch Algorithmen für die Bestätigung der eigenen Meinung.

Verbale Entgleisungen und Hass sind an der Tagesordnung. Darum ist es so wichtig miteinander im Gespräch zu bleiben und Ziele zu verfolgen innerhalb der demokratischen Parteien. Eine spannende und sehr verbindende Veranstaltung auch vor dem Hintergrund der Ereignisse am vergangenen Sonnabend in Berlin.

11.07.2026 | | Bündnis aus LAG QueerGrün, Linke Queer HH und AG SPDqueer HH

Wir möchten zu dritt CSD´s in Norddeutschland unterstützen

Hamburg - Im Frühjahr dieses Jahres wurde an uns die Idee herangetragen ob wir gemeinsam mit den queeren Organisationen von Grünen, Linke und SPD einige ausgewählte CSD´s unterstützen. Daraus hat sich ein reger Austausch gebildet. Inhaltlich suchten wir auch mit Hilfe von Hamburg Pride 3 CSD´s. 2 davon hatten wir bereits unterstützt. Am 27. Juni fand in Ahrensburg (LK Storman) der erste CSD statt. Ein kleines aber sehr gelungenes Straßenfest und eine bunte Demonstration von über 1000 Teilnehmerinnen waren trotz des sehr warmen Wetters vor Ort. Es war gut Organisiert mit Reden von Lokalgrößen und dem Bürgermeister von Ahrensburg. Wir konnten immerhin mit 6 Personen aus allen 3 Parteien dabei sein. Die Anreise erfolgte mit Auto und Bahn.

Den zweiten CSD besuchten wir in Neumünster. Dort fand das Straßenfest in einer zentral gelegenen Parkfläche statt. 500 Teilnehmende Demonstratantinnen zogen durch die Stadt. Zum Abschluß gab es ein künstlerisches Bühnenprogramm der Double Dees. Wir waren mit Hamburg Pride zusammen zu viert dabei. Die Anreise erfolgte ebenfalls mit Auto und Bahn.

Am 12. September wollen wir dann zum zweiten CSD nach Wismar mit einem Reisebus anfahren. Die Formalitäten sind schon gut geregelt. Der Termin findet 1 Woche vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern statt. Es sind Gegendemonstrationen angekündigt. Darum suchen wir mit dem Veranstalter nach einem sicheren Ort zur Anfahrt. Ihr könnt euch gerne Anmelden unter unserer gemeinsamen Email: prideunterstuetzunghamburg@gmx.de

Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen und hoffen das wir den Bus voll bekommen. Haltet euch den Tag bitte frei und meldet euch verbindlich an. 

05.06.2026 | | Offene Vorstandssitzung zum Thema Alter & Pflege

Vorstellung des Pflegenetzwerkes für LGBTIQ+ Hamburg

Hamburg - Am 3. Juni stellte Saskia Tsitsigias das Pflegenetzwerk Hamburg für LGBTIQ+ in der offenen Vorstandssitzung vor. Sie erläuterte uns die inhaltliche Arbeit die neben Pflege auch Wohnen und offene Seniorenarbeit. Akteure aus allen Bereichentreffen sich mehrmals jährlich als Netzwerkende um sich über Neuigkeiten auszutauschen. Hinzu kommen Fortbildungen, Exkursionen, Pflegeberatung und vieles mehr. Pflegefachwirt Dr. Heiko Gerlach und Saskia Tsitsigias leiten das Netzwerk mit großem persönlichen Engagement. Eine großartige Arbeit, die wir als Arbeitsgemeinschaft gerne nach Kräften unterstützen. Als Dankeschön überreichte Mark Scheffler, der für die SPDqueer sich im Netzwerk engagiert eine kleine Aufmerksamkeit.

05.06.2026 | | IDAHOT Hamburg

Internationaler Tag gegen Queerfeindlichkeit 2026 in Hamburg

Hamburg - Am 17. Mai wurde auch in Hamburg auf dem Rathausmarkt der internationale Tag gegen Homo- und Transphobie demonstiert. Mit bunten Pappen wurde die Regenbogenflagge nachgestellt. Wir erinnern das erst vor 38 Jahren die WHO, Homosexualität als Krankheit gestrichen hat. Aber auch heute sehen wir uns wachsener Gewalt und Diskriminierung ausgesetzt. Um dies zu unterstreichen hat die Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit (SPD) entschieden, zum ersten mal außerhalb des CSD´s die Progressive Flag am Rathaus zu hissen. Hamburg setzt damit ein starkes Signal in die Gesellschaft. Die SPDqueer Hamburg bedankt sich dafür, das eine lange Forderung umgesetzt wurde. Außerdem bedanken wir uns beim LSVD+ Hamburg in Person von Wolfgang Preussner und Barbara Mansfeld, sowie der Feuerwehr Hamburg für die gute Organisation.

27.01.2026 | Gegen das Vergessen 2026

Die SPDqueer gedachte der Opfer des Nationalsozialismus

Hamburg - An diesem Tag legten wir wie in den vergangenen Jahren zum Gedenken ein Gesteck an die Gedenkstätte für homosexuelle Opfer nieder. Wir möchten auf das unmenschliche System von 1933 bis 1945 hinweisen. Wobei der Paragraph 175 bereits in der Kaiserzeit 1871 eingeführt wurde und durch die Nationalsozialisten verschärft wurde. Dieser stellte Geschlechtsverkehr zwischen Männern unter Strafe. Nach dem Krieg bestand der 175 weiter und wurde mehrmals abgeschwächt aber immer noch angewandt. Erst 1994 wurde er endgültig gestrichen. Man muss dazu sagen, das es nach der Wiedervereinigung darum ging die beiden Rechtssysteme der BRD und DDR anzugleichen, dies führte dann letztlich zur Streichung des Paragraphen 175. Daran sieht man wie lange Veränderungen in der Gesellschaft dauer

14.12.2025 | Jahresabschlußfeier auf dem Winterpride

Winterliches Beisammensein

Hamburg -  Auch in Jahr 2025 haben sich die Mitglieder und Freunde der SPDqueer wieder zum Becher Glühwein oder Punsch in der Hütte auf dem WinterPride eingefunden. Bei Spekulatius und Getränken blickten wir zufrieden auf das Jahr zurück und hoffen auch ein gutes Jahr 2026!


01.12.2025 | Aktion für Blutspenden

Die SPDqueer ruft alle zum Blutspenden auf!!!

Hamburg - Blutspenden retten Leben – und doch ist die Bereitschaft dazu seit Jahren rückläufig. Besonders in Hamburg zeigt sich, wie kritisch eine stabile Versorgung mit Blutkonserven für das Gesundheitssystem ist. Rund 400 Blutspenden werden täglich benötigt, um die Kliniken der Hansestadt ausreichend zu versorgen. Allein das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) verbraucht jedes Jahr etwa 40.000 Blutkonserven – das entspricht ca. 110 pro Tag. Wenn der Vorrat bestimmter Blutgruppen – z.B. 0 negativ – unter 20 % fällt, kann das schon gravierende Folgen haben. Diese Blutgruppe gilt als „Universalspender“, wird also in Notfällen bei fast allen Patienten eingesetzt. Sinkt hier der Bestand, geraten insbesondere Notaufnahmen und Operationssäle schnell an ihre Grenzen.
Blutspenden sind in Deutschland freiwillig – und jede einzelne zählt. Bei einer Vollblutspende werden etwa 500 ml entnommen – das dauert nur wenige Minuten. Vorher erfolgt eine kurze ärztliche Untersuchung, um sicherzustellen, dass die Spendenden gesund sind. Gleichgeschlechtlich liebende Männer dürfen erst seit 2017 in Deutschland Blut spenden – und bis Januar 2025 gab es dafür auch noch hohe Auflagen. Seit der Legalisierung ist der Anteil von Blutspenden in Deutschland nur minimal angestiegen.
Frauen dürfen bis zu viermal im Jahr spenden; Männer und Diverse bis zu sechsmal. Nach der Entnahme wird das Blut auf Infektionskrankheiten getestet und in seine Bestandteile aufgetrennt: rote Blutkörperchen, Plasma und Blutplättchen. Aus diesen entstehen die sogenannten Blutkonserven, die je nach Bedarf verwendet werden – etwa zur Stabilisierung nach schweren Unfällen, bei Krebs- oder Herzoperationen, oder zur Behandlung von Blutgerinnungsstörungen.
Bundesweit werden laut Bundesgesundheitsministerium (BMG) täglich etwa 15.000 Blutspenden benötigt. Im Jahr 2024 wurden mehr als 3,1 Millionen Spenden registriert, doch die Zahl der regelmäßigen Spender stagniert seit Jahren. Nur 3 % der Bevölkerung gehen überhaupt regelmäßig zur Blutspende. Vor zehn Jahren lag dieser Wert kaum höher – Tendenz leicht fallend.
Registriere Dich jetzt als Blutspender*in im Internet oder vor Ort. 🩸

21.06.2025 | Flaggenskandal am Bundestag

Protest gegen die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU)