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Aktuelles

01.11.2023 | Wahl des Landesvorstandes

Wahl des Landesvorstandes der AG Akzeptanz und Gleichstellung Hamburg

Hamburg - Am 1. November 2023 wählte die AG Akzeptanz und Gleichstellung einen neuen Landesvorstand im Kurt-Schumacher-Haus der Landesorganisation.
Zur Wahl stand der gesamte Landesvorstand nebst Stellvertreterinnen und Beisitzerinnen, sowie Delegierte für die Bundesorganisation. Nach der Präsentation des Rechenschaftsberichtes des alten Vorstandes wurde dieser einstimmig entlastet. Alle dankten für die engagierte Arbeit zum CSD und anderen inhaltlichen Schwerpunkten und Veranstaltungen.
Gewählt wurden:
Vorstand: Timo Hackemann und Annkathrin Kammeyer
Stellvertreterinnen:Pascal Sauer, Carola Ebhard und Simon Kuchinke
Beisitzerinnen: André Büssow, Britt Gunda Petersen, Mark Scheffler, Claudia Knopf, James Coobs und Silvia Schmidt.
Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit der Community, der Partei und allen Interessierten.


30.09.2023 | Bundeskonferenz in Berlin

Bundeskonferenz 2023 mit Wahlen

Berlin - In Berlin fand am 30. September der Bundeskongreß statt. Angereist waren 61 Teilnehmer*innen aus den Landesverbänden und der bis dato amitierende Bundesvorstand. Aus Hamburg waren Mark Scheffler und Claudia Knopt als Delegierte dabei.

Zur Wahl standen neben der Doppelspitze aus Carola und Oliver noch 10 weitere Stellvertreter*innen.
Gewählt wurden Carola und Oliver dazu die Stellvertreter*innen: Amilio Ludwig Dinkel, Franz Ellenberger, Benjamin Hertlein, Alexander Irmisch, Mehmed König, Florian Kusche, Claus Markert, Nicole Schmidt, Hannah Trulsen, Sarah Unger. Leider wurde unser Delegierter Pascal Sauer nicht gewählt.

Im Anschluss gab es noch zahlreiche Anträge zu diskutieren. Hamburgs Anträge: "Präventive Testung von STI muss kostenfrei sein" und "Flächendeckende PrEP Versorgung sicherstellen" wurde angenommen. Der Letztere wurde mit 2 ähnlichen Anträgen zu Prävention und PrEP zusammengefasst.
Außerdem dankten wir 3 scheidenden Stellvertreter*innen für ihre Arbeit. Timo Hackemann, trat nicht erneut an. Wir freuen uns weiterhin mit Carola eine Vorsitzende aus Hamburg im Bundesvorstand zu haben.


31.05.2023 | Podiumsdiskussion im Rathaus

Queere Sicherheit - Vielfalt in Hamburg schützen | Podiumsdiskussion im Rathaus

15.05.2023 | LSVD Veranstaltung

Gegen Queere Gewalt - Diskussion vom LSVD+

Hamburg - Wir müssen weiter sichtbar sein, Aufklären, Rollenvorbilder sein und uns weltweit für die Recht von LSBTIQ* stark machen! so  lautete die das große Motto zum Thema queerrechte Weltweit und in Hamburg organisiert vom LSVD Hamburg

Es diskutierten: Cornelia Kost von den Grünen Hamburg, LSVD Bundesvorstansmitglied Jörg Kutter und der SPDqueer Co-Landesvorsitzende Timo Hackemann

Themen waren u.a. die Fortschritte des Landesaktionsplan, die Pläne des nationalen Aktionsplans und die teils tragischen Situationen und Entwicklungen von LSBTIQ* in der Welt.


13.05.2023 | Internationaler Tag gegen Homo- und Transphobie

IDAHOBIT 2023 auf dem Rathausmarkt

Hamburg - Am 17. Mai 2023 fand auf dem Hamburger Rathausmarkt der 15. Rainbowflash zum IDAHOBIT statt. Gegen 19:20 Uhr stellten sich die Teilnehmenden mit Bunten Pappen, organisiert vom LSVD zu einer Regenbogenflagge auf. An diesem Tag war es ein Zeichen gegen Homo- Trans- und Interfeindlichkeit. Anschliessend luden die Fraktionen von SPD und Grünen zu einem Umtrunk ins Rathaus ein.


07.04.2023 | Landesaktionsplan

Fortschreibung des Landesaktionsplans beschlossen

d-fortschreibung-aktionsplan-fuer-akzeptanz-geschlechtlicher-und-sexueller-vielfalt-2023.pdf (9.22 Mibytes)
Software (application/pdf)

Hier geht es zur Ansicht des Landesaktionsplans:
 fileadmin/ (auto-created) - /share/SPDqueer/d-fortschreibung-aktionsplan-fuer-akzeptanz-geschlechtlicher-und-sexueller-vielfalt-2023.pdf

05.04.2023 | SPDqueer Veranstaltung im Kuschu

Was bedeutet gendern eigentlich? – Wo begegnet es uns in unserem Alltag?

Hamburg - Am Mittwoch den 05. April hatten wir Prof. Dr. Lars Vorberger zu Gast zum Thema gendern. Er ist Sprachwissenschaftler an der Uni Hamburg.
Durch eine Volksinitiative, die zur Zeit Unterschriften gegen das gendern sammelt wollten wir uns Argumente anhören für eine geschlechtsübergreifende Anrede in der deutschen Sprache. Seit Jahren schreiben und sprechen wir männliche und weibliche Anreden. Es gibt neuere Empfehlungen aus dem Jahr 2021 dies auch für nicht Binäre Geschlechter zu erweitern, durch ein Doppelpunkt oder Sternchen.
Beispiel: Lehrer:innen oder Lehrer*innen.
Lars wies darauf hin, das es keinen Zwang zur Anwendung in Behörden und Schulen gäbe. Es seien nur Empfehlungen für geschlechterübergreifende Formulierungen gegeben. Wir als SPDqueer setzen uns für eine inklusive Sprache ein, die alle einschliesst und mitmeint.


27.01.2023 | SPDqueer zum Gedenken 2023

Die AG SPDqueer Hamburg legte in diesem Jahr wieder einen Kranz in Neuengamme nieder

„Nie mehr schweigen, wenn Unrecht geschieht. Seid solidarisch! Helft einander! Achtet auf die Schwächsten! Bleibt mutig! Ich vertraue auf die Jugend, ich vertraue auf euch! Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!“Apell Bejaranos, zitiert in der Mitteilung ihrer Familie und des Auschwitz-Komitees zu ihrem Tod.Anlässlich der Befreiung Ausschwitz haben wir als SPDqueer mit der Niederlegung eines Gesteckes am KZ Neuengamme die Ermordeten in Hamburg bedacht.Erstmals fand heute, am 27.1.23, eine Gedenkveranstaltung für queere Opfer im deutschen Bundestag statt.

07.08.2021 | CSD Hamburg

Fahrraddemo 2021

Zum 41. Mal fand in diesem Jahr der CSD in Hamburg statt. Unter besonderen Umständen durch die aktuelle Pandemielage musste das Programm angepasst und reduziert werden. Die SPDqueer Hamburg und die SPD-Bürgerschaftsfraktion hatte während der Pride Weeks zwei Veranstaltungen organisiert und hat mit dem ersten Bürgermeister Peter Tschentscher in St. Georg verschiedene queere Kneipen besucht.

In der 1. Veranstaltung im Pride-House diskutierte unser Landesvorsitzender Timo Hackemann mit unserem Bundestagskandidaten für Hamburg Mitte Falko Droßmann unter dem Titel „LGBTIQ+ und Bundeswehr“ über Erfahrungen und Fortschritten beim Umgang mit LSBTIQ-Personen in der Bundeswehr.

Die 2. Veranstaltung fand Online unter dem Titel „Lesbische Sichtbarkeit in Wirtschaft, Politik und Sport stärken“ statt. Es diskutierten Simon Kuchinke (Queerpolitischer Sprecher der Fraktion) und Moderatorin Carola Ebhardt (Bundesvorsitzende der SPDqueer und Rainbow Rose) mit den Gästen Kathrin Beermann (Intervention Lesbenverein), Inke Dublitzer (mehrfahre Deutsche und Europameisterin im Fechten) über Fortschritte und zukünftige Aufgaben.

Passend zu dieser Veranstaltung demonstrierte die SPDqueer am 6. August zu Fuß bei Dyke March durch die Innenstadt und St. Georg. Daran anknüpfend kam die SPDqueer mit Peter Tschentscher und Falko Droßmann in verschiedenen Lokalen auf der Langen Reihe mit Gastronomen ins Gespräch.

Als Höhepunkt folgte am 07. August die CSD Demonstration auf dem Fahrrad unter dem Motto: „Keep on Fighting, together“. Zahlreiche Mitglieder der Partei demonstrierten auf der 17 Kilometer langen Strecke mit ca. 8500 weiteren Teilnehmenden für die Rechte von LGBTIQ+. Unter den Teilnehmnenden war unser 1. Bürgermeister Peter Tschentscher, die Bürgerschaftsabgeordneten Annkathrin Kammeyer, Simon Kuchinke und Arne Platzbecker sowie die Senatorin für Gleichstellung Katherina Fegebank.

01.08.2020 | CSD Hamburg

Fahrraddemo 2020

Am 1.8.2020 fand der CSD Hamburg aufgrund der Eindämmungsmaßen im Zuge der Corona-Pandemie erstmalig als Fahrraddemo statt. Auch die SPDqueer war dabei!

Mehr als 2.000 Menschen schlängelten sich am 1. August auf Fahrrädern zum 40. Jahrestag des Hamburger Christopher Street Days (CSD) unter dem Motto „Keep on riding. together“ durch die Hamburger Innenstadt, St. Pauli, Altona und Eimsbüttel. Unter den Teilnehmenden waren neben einer größeren Gruppe der SPDqueer (Arbeitsgemeinschaft der SPD für Akzeptanz und Gleichstellung) auch Peter Tschentscher (Erster Bürgermeister), Karl-Heinz Brunner (LSBTIQ-Fachsprecher der Bundestagsfraktion), Falko Droßmann (Bezirksamtsleiter Hamburg Mitte), Simon Kuchinke (LSBTIQ-Fachsprecher der SPD-Fraktion der Bürgerschaft) und Arne Platzbecker (langjähriger Vorsitzender der SPDqueer und Bürgerschaftsabgeordneter).

Die traditionell am ersten Samstag im August stattfindende CSD-Demonstration, die im Jahr zuvor mehr als 200.000 Menschen auf die Straße zog, musste aufgrund der Maßnahmen zur Eingrenzung der Corona-Pandemie ebenso ausfallen wie das Straßenfest rund um die Binnenalster. Um die nötigen Abstandsregeln einzuhalten, entschied sich der Hamburg-Pride Verein für eine Fahrrad-Demo. Der Demonstrationszug stellte sich rund um die Binnenalster in Blöcken aus 100 Personen auf und startete nach einer kurzen Ansprache um 12 Uhr auf die rund acht Kilometer lange Strecke .

"Nach 40 Jahren CSD geht nach wie vor ein wichtiges Signal von dieser Veranstaltung aus, ein politisches Signal für Toleranz und Vielfalt", sagte Peter Tschentscher. Der Christopher Street Day erinnert an die Ereignisse des 28. Juni 1969, als Polizisten die New Yorker Schwulen- und Lesbenbar "Stonewall Inn" in der Christopher Street stürmten und mehrtägige Proteste von Schwulen, Lesben und Transsexuellen auslösten. Der CSD macht auf die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, Intersexuellen und queeren Menschen (LSBTIQ*) aufmerksam, denn LSBTIQ*-Menschen lebten lange gefährlich und erfahren auch heute noch Diskriminierung. Zum Zeitpunkt des ersten CSD in Hamburg vor 40 Jahren wurden LSBTIQ*-Menschen noch öffentlich diskriminiert und strafrechtlich verfolgt. Allerdings konnten seitdem viele Rechte und Errungenschaften erzielt werden, darunter die Entkriminalisierung gleichgeschlechtlicher Liebe 1994, die Einführung der Hamburger Ehe für gleichgeschlechtliche Paare 1999, der eingetragenen Lebenspartnerschaft 2001 und der Ehe für Alle 2017 sowie das Verbot von Konversionstherapien 2019.

Heute fordern die Teilnehmenden an der Demonstration die Erweiterung des Diskriminierungsschutz im §3 des Grundgesetzes um die sexuelle Orientierung und die geschlechtliche Identität, damit die mühsam erkämpften Rechte gegen Bestrebungen aus der rechten Ecke geschützt werden. Außerdem fordern sie ein Ende der Diskriminierung von Transmenschen durch das oftmals entwürdigende Transexuellen Gesetz, das hohe rechtliche Hürden für diese Menschen bereithält. Stattdessen soll dieses veraltete Gesetz gestrichen und eine Neuausrichtung auf ein Selbstbestimmungsrecht ermöglicht werden. Alle Errungenschaften und Forderungen zeigen, es ging von Anfang an nicht um Sonderrechte, sondern um Gleichbehandlung.

Wir von der SPDqueer danken allen, die an der Demo teilgenommen oder uns anderweitig unterstützt haben. Durch die Demonstration und das Hissen der Regenbogenflagge (u.a am Kurt-Schumacher-Haus und dem Rathaus) konnte ein wichtiges Signal der Sichtbarkeit in dieser durch Einschränkungen geprägten Zeit gesetzt werden.